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	<title>Interviews Archive - Bleib Du</title>
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	<description>Gegen Mobbing</description>
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	<title>Interviews Archive - Bleib Du</title>
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		<title>Geschlechtsangleichende Operationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2019 17:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bleib Du]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Transgender, Transsexuell, Transvestit? Nein, das ist nicht alles dasselbe! Wir danken Frau Dr. S. Riechardt, Oberärztin für Rekonstruktive Urologie von der UK Eppendorf, dass Sie sich die Zeit genommen und uns unsere Fragen beantwortet hat. Wird man transsexuell geboren? Das weiß man nicht ganz genau, es gibt aber Hinweise darauf, dass viele Transsexuelle schon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_85" style="width: 743px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-85" class=" wp-image-85" src="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Transsexuellaität-Interview-Frau-Dr.-Riechardt-600x315.jpg" alt="Transsexuellaität Interview Frau Dr. Riechardt" width="733" height="385" srcset="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Transsexuellaität-Interview-Frau-Dr.-Riechardt-600x315.jpg 600w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Transsexuellaität-Interview-Frau-Dr.-Riechardt-300x158.jpg 300w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Transsexuellaität-Interview-Frau-Dr.-Riechardt-768x403.jpg 768w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Transsexuellaität-Interview-Frau-Dr.-Riechardt.jpg 1200w" sizes="(max-width: 733px) 100vw, 733px" /><p id="caption-attachment-85" class="wp-caption-text">Transsexuellaität Interview Frau Dr. Riechardt</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Transgender, Transsexuell, Transvestit? </strong></p>
<p><a href="https://noizz.de/wissen/transgender-transvestit-transsexuell-wir-erklaren-dir-was-was-bedeutet/03rm1ff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nein, das ist nicht alles dasselbe!</a></p>
<p>Wir danken Frau Dr. S. Riechardt, Oberärztin für Rekonstruktive Urologie von der UK Eppendorf, dass Sie sich die Zeit genommen und uns unsere Fragen beantwortet hat.<span id="more-83"></span></p>
<p><strong>Wird man transsexuell geboren?</strong></p>
<p>Das weiß man nicht ganz genau, es gibt aber Hinweise darauf, dass viele Transsexuelle schon im Kindesalter eine andere Zugehörigkeit empfinden.</p>
<p><strong>Werden Jungs, die mit Puppen und Puppenwagen spielen schwul oder transsexuell? Leider sieht man immer wieder Muttis, die Jungs ihre Püppi nicht gönnen.</strong></p>
<p>Es ist ganz normal, dass Kinder Rollenspiele machen und auch mit ihrer Geschlechterrolle spielen, ohne dass das eine Bedeutung für die spätere sexuelle Orientierung oder das empfundene Geschlecht hat. Und auch das Ablehnen der sozialen Geschlechterrolle oder Annehmen der gegengeschlechtlichen hat keine Bedeutung für die spätere Orientierung. Auch toughe Mädchen oder weiche Jungen können sich trotzdem ganz klar als Mädchen bzw. Jungen fühlen und identifizieren und sich zum anderen Geschlecht hingezogen fühlen.</p>
<p><strong>Ab welchem Alter werden geschlechtsumwandelnde Operationen durchgeführt?</strong></p>
<p>In Deutschland offiziell ab 18 Jahren, also mit der Volljährigkeit, das ist aber gerichtlich nicht festgelegt, sondern ein Konsens unter den betroffenen Ärzten. Es kann mal vorkommen, dass man bei sehr reifen Jugendlichen, bei denen die Diagnose schon lange bekannt und sicher ist, schon mit 17 Jahren operiert, das ist aber selten.</p>
<p>In den USA ist das anders, da werden Jungendliche schon sehr viel früher behandelt und auch operiert.</p>
<p><strong>Wie viele OPs sind bis zu einer vollendeten Geschlechtsumwandlung notwendig?</strong></p>
<p>Mann zu Frau: Mindestens 2 Operationen: 1. Die sogenannte große Operation, bei der die weiblichen Organe angelegt und Hoden/Penis entfernt werden, 2. Operation mit kosmetische Nachkorrekturen.</p>
<p>Frau zu Mann: Mindestens 4 Operationen: 1. Entfernung der Brust und ggf Entfernung der Gebärmutter und Eierstöcke 2. Anlage eines Penoides 3. Anschluß der Harnröhre an das Penoid und Bildung des Hodensackes, 4. Implantation von Hoden- und Schwellkörperprothesen.</p>
<p>Die Reihenfolge kann aber je nach Operateur und Vorlieben variieren.</p>
<p><strong>Haben Sie schon Eingriffe abgelehnt? Dürfen Sie den Grund nennen?</strong></p>
<p>Ja, ich habe Eingriffe abgelehnt. Ich habe als Operateurin die letzte Verantwortung darüber zu entscheiden, ob ich jemanden als reif und für psychisch stabil genug halte, solche Operation gut zu überstehen. Medizinisch betrachtet ist das ein großer belastender Eingriff, für den die Betroffenen eine gewisse Belastbarkeit mitbringen müssen, sonst sind sie hoffnungslos überfordert.</p>
<p><strong>Können solche OPs rückgängig gemacht werden? Gab es das schon einmal?</strong></p>
<p>Ja, es gibt bei den operierten Tansgendern statistisch 1% ‚Regretter‘, die es hinterher, wann auch immer, bereuen. Eine Rückumwandlung ist möglich, aber natürlich nicht mit derselben Kosmetik und Funktionalität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Danke! Wir sind jetzt um Einiges schlauer!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Interview mit Christian Solmecke über die rechtlichen Folgen / Konsequenzen von Mobbing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 08:56:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bleib Du]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Solmecke]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Fragen an Rechtsanwalt Christian Solmecke Ab wann wird „Stänkern“ juristisch zu Mobbing? In Deutschland gibt es kein Gesetz gegen Mobbing, vielmehr gelten die bereits vorhandenen Gesetze. Mobbing setzt sich damit aus vielen einzelnen Straftaten zusammen. Welche Straftatbestände in einem konkreten Fall erfüllt sein können, kann letztlich nur im Einzelfall und abhängig von den jeweiligen Verhaltensweisen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" class="size-medium wp-image-258 aligncenter" src="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Christian-Solmecke-1-600x315.jpg" alt="" width="600" height="315" srcset="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Christian-Solmecke-1-600x315.jpg 600w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Christian-Solmecke-1-300x158.jpg 300w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Christian-Solmecke-1-768x403.jpg 768w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Christian-Solmecke-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>Unsere Fragen an </strong><a href="#Christian Solmecke"><span style="color: #008080;"><em><span style="color: #800080;">Rechtsanwalt Christian Solmecke</span></em></span></a></p>
<p><strong>Ab wann wird „Stänkern“ juristisch zu Mobbing?</strong></p>
<p>In Deutschland gibt es kein Gesetz gegen Mobbing, vielmehr gelten die bereits vorhandenen Gesetze. Mobbing setzt sich damit aus vielen einzelnen Straftaten zusammen. Welche Straftatbestände in einem konkreten Fall erfüllt sein können, kann letztlich nur im Einzelfall und abhängig von den jeweiligen Verhaltensweisen bewertet werden. <span id="more-229"></span>Üblicherweise einschlägig sind vor allem:</p>
<ul>
<li><strong>Beleidigung, Verleumdung, Üble Nachrede: </strong>Häufig nutzen Täter soziale Medien oder private Kontaktmöglichkeiten via E-Mail oder Smartphone, um dritte Personen zu beleidigen oder bewusst Unwahrheiten über diese Personen zu verbreiten. Das öffentliche Verbreiten von Tatsachen, die eine Person verächtlich machen und nicht wahr sind, unterfällt oftmals dem Straftatbestand der Verleumdung (§ 187 Strafgesetzbuch, StGB) oder üblichen Nachrede (§ 186 StGB). Die Beleidigung einer Person ist nach § 185 StGB verboten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Verbreiten von Audio-Mitschnitten und Tonaufnahmen: </strong>Immer häufiger nutzen Personen Voice-Mails zur Kommunikation. Das privat gesprochene Wort darf aber grundsätzlich nicht veröffentlicht werden. Erhält man beispielsweise Tonaufnahmen per WhatsApp, dürfen diese nicht weiterverbreitet werden. Anderenfalls kann der Straftatbestand des § 201 StGB erfüllt sein.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Körperverletzung: </strong>Die psychische Beeinträchtigung der Opfer von Mobbing kann immens hoch sein. Das Internet vergisst nicht: Inhalte sind oftmals schnell kopiert und können nicht immer einfach und abschließend aus dem Netz gelöscht werden. Sind verletzende Inhalte einer breiten Öffentlichkeit über einen langen Zeitraum zugänglich, kann sich eine massive Schädigung der psychischen und physischen Gesundheit ergeben. In diesen Fällen ist die Annahme einer Körperverletzung gemäß § 223 StGB nicht ausgeschlossen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Bedrohung, Nötigung und Erpressung: </strong>Nicht selten werden Opfer von Mobbing erheblich bedroht oder genötigt. Die Drohungen können dabei ganz unterschiedlichen Charakter aufweisen. Wer jemand anderen mit einem Verbrechen wie etwa einer schweren Körperverletzung oder einem Mord droht, kann sich wegen Bedrohung strafbar machen, § 241 StGB. Das Drohen bzw. das Fordern einer Gegenleistung, um negative Folgen abzuwenden, kann leicht die Straftatbestände der der Nötigung (§ 240 StGB) oder – wenn es z.B. um Geld geht &#8211; gar der Erpressung (§ 253 StGB) erfüllen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Stalking: </strong>Eines der größten Probleme der Opfer von Mobbing ist die Nachstellung bzw. Stalking. Täter terrorisieren ihre Opfer dabei meist über Telefon, Smartphone, E-Mail, SMS oder soziale Netzwerke. Dabei kontaktieren Täter ihre Opfer oftmals über Tage, Wochen oder Monate und beleidigen oder bedrohen eine Person in erheblichem Ausmaß. Besonders häufig sind hierbei Ex-Partner betroffen, die von ehemaligen Lebenspartnern kontaktiert werden. Täter verletzen dabei häufig § 238 StGB und erfüllen somit den Tatbestand der Nachstellung.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Veröffentlichen privater Bilder: </strong>Besonders beeinträchtigend wirkt die Veröffentlichung intimer Fotos. In der heutigen Zeit machen viele Personen private oder intime Bilder voneinander. Vor allem nach dem Ende einer Beziehung kann dies zu Problemen führen. Die Veröffentlichung intimer Bilder fremder Personen, verstößt oftmals gegen § 201a StGB und gegen das Recht am eigenen Bild (§§ 22, 33 KUG). Dabei ist nicht nur das Veröffentlichen intimer (Nackt-)Fotos von dritten Personen tatbestandsrelevant. Ebenfalls einschlägig kann die heimliche Fotoaufnahme von Personen sein, die sich in gegen Einblicke besonders geschützten Räumen wie Umkleidekabinen befinden.</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;"></li>
</ul>
<p><strong>Welche Möglichkeiten gibt es, gegen Mobber vorzugehen? Es ist ja schwierig Beweise zu bringen. </strong></p>
<p>Zunächst einmal sollten die Opfer zeitnah Anzeige bei der Staatsanwaltschaft oder Polizei erstatten. Bei manchen Delikten wie etwa der Beleidigung ist sogar ein Strafantrag nötig, die Behörden können ohne diesen überhaupt nicht tätig werden. Häufig agieren die Täter mit ihrem Klarnamen, weil sie sich sicher fühlen und meinen, das Opfer werde sich nicht wehren. Doch nicht immer sind die Täter aber leicht zu identifizieren. Gerade, wenn es – wie häufig – um Cybermobbing geht, können Ermittlungsbehörden versuchen, die IP-Adresse eines Täters von einem Diensteanbieter zu erhalten, um anhand der genutzten IP-Adresse die Identität des Nutzers feststellen zu können. Auch wenn dies aufgrund von Zeitablauf oder der Nutzung anonymer Profile nicht in allen Fällen erfolgreich sein wird, kann die Identifizierung zumindest versucht werden.</p>
<p>Es ist natürlich hilfreich, selbst schon Beweise sichern, z.B. Screenshots machen und diese speichern. Auch ist es hilfreich, Zeugen benennen zu können, die etwa gesehen haben, wer was im Netz geschrieben hat, die etwas gesehen oder gehört haben, etc.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es auch zivilrechtliche Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen:</p>
<p>Zunächst kann gegen den Plattformbetreiber gem. § 1004 BGB ein Unterlassungsbegehren angestrebt werden. Dieser müsste dann den entsprechenden Inhalt sperren und die (Persönlichkeits-)Rechtsverletzung abstellen. Mit dem NetzDG haben Plattformnutzer nun auch einen direkten Anspruch auf Löschung der betreffenden Inhalte beleidigender oder verleumderischer Natur gegen den Plattformbetreiber sozialer Medien. Dieses Vorgehen, bei dem eine Rechtsverletzung direkt an den Plattformbetreiber gemeldet wird, hat den Vorteil, dass diese Anfragen in der Regel binnen 7 Tagen bearbeitet werden sollen.</p>
<p>Natürlich kann man auch direkt gegen den Mobbenden vorgehen und ihn zivilrechtlich abmahnen. Mobbing ist stets eine Persönlichkeitsrechtsverletzung. Wenn das sogar körperliche Auswirkungen hat, ist es zusätzlich noch eine Verletzung der Gesundheit. Dies kann zu Unterlassungs-, Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen führen. Betroffene Personen können zunächst von Tätern verlangen, dass diese verletzende Inhalte oder Beiträge entfernen. Darüber hinaus kann Tätern auch die die erneute Veröffentlichung verboten werden. Wenn es darum geht, einen rechtsverletzenden Inhalt schnell aus dem Netz zu bekommen, kann man auch im einstweiligen Rechtsschutz vorgehen. Bei körperlichen bzw. psychischen Schäden ist auch ein Anspruch auf Schmerzensgeld möglich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ab wann ist man ein Täter? Ab wann Mitläufer?</strong></p>
<p>Das kommt sehr auf die Tat an, außerdem unterscheidet sich hier das Straf- vom Zivilrecht.</p>
<p><u>Strafrecht: </u></p>
<p>Manchen Straftaten können nur als Täter begangen werden, indem man selbst die Tathandlung ausführt. Bei der Beleidigung etwa muss man selbst die eigene Missachtung gegenüber einer dritten Person kundtun bzw. irgendwie nach außen tragen, um als Täter zu gelten. Die Weiterverbreitung von Gerüchten oder geheimen Bildern ist hingegen für jeden strafbar, der etwas weiterleitet.</p>
<p>Es gibt auch Straftaten, die man durch Unterlassen verwirklicht. Das aber nur, wenn man ein sog. „Garant“ ist, was in Fällen von Mobbing eher seltener der Fall sein dürfte. Garanten sind etwa Eltern für ihre Kinder oder Personen, die durch ihr Vorverhalten jemand anderen in eine Notlage gebracht haben.</p>
<p>Darüber hinaus kennt das Strafrecht auch die Mittäterschaft, die Anstiftung und die mittelbare Täterschaft – bei diesen Tatbegehungsformen wird man ebenfalls als bzw. wie ein Täter bestraft. Mittäter ist man, wenn man einen gemeinsamen Tatplan hat und jeder Mittäter etwa gleich gewichtige Beiträge zur Tat leistet. Anstifter ist man, wenn man jemand anderen dazu bringt, etwas zu tun, was dieser ansonsten nicht getan hätte. Als mittelbarer Täter agiert man z.B., wenn man jemanden ausnutzt, um eine Tat zu begehen, obwohl derjenige überhaupt nicht weiß, was er da tut bzw.</p>
<p>Schließlich gibt es noch die Beihilfe. Als Gehilfe einer Tat gilt man, wenn jemand anderen bei seiner Tat psychisch (z.B. durch motivierendes Bestärken) oder durch aktive Mithilfe unterstützt. Hier kann grundsätzlich jede Handlung bestraft werden, durch die eine Tat gefördert wurde. Wenn man aber einfach nur daneben steht und nichts tut, um dem Opfer zu helfen, aber auch nichts tut, um den Täter aktiv zu unterstützen, dürfte man in den meisten Fällen straffrei sein. Denn solange man kein Garant ist, besteht in der Regel keine Pflicht zum Eingreifen.</p>
<p><u>Zivilrecht: </u></p>
<p>Bei persönlichkeitsrechtsverletzende Äußerung wie etwa Beleidigungen kommt es darauf an, ob man sich den Kommentar eines Dritten „zu Eigen“ gemacht hat. Dann kann man selbst abgemahnt bzw. verklagt werden. Gerichte haben z.B. das „Liken“ entsprechender Beiträge als Zueigenmachen angesehen, das bloße Teilen eines verletzenden Kommentars aber erst, wenn man es mit einem unterstützenden Kommentar versieht. Anders wäre das bei der Weiterverbreitung von Lügen, Gerüchten oder intimen Aufnahmen zu beurteilen. Hier ist bereits das Teilen rechtsverletzend.</p>
<p><strong>Mit welchen Strafen muss ein Mobber im Erwachsenenalter rechnen? Gibt es Strafen für Schüler?</strong></p>
<p><u>Strafen für Erwachsene: </u></p>
<ul>
<li>Beleidigung, § 185 StGB à Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr</li>
<li>Üble Nachrede, § 186 StGB à Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe</li>
<li>Verleumdung, § 187 StGB à Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren, bei öffentlichen bis zu 5 Jahre Gefängnis.</li>
<li>Körperverletzung, § 223 StGB à Geld- und Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren</li>
<li>Nötigung, § 240 StGB à Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren</li>
<li>Erpressung, § 253 StGB à Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren</li>
<li>Bedrohung, § 241 StGB à Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren</li>
<li>Nachstellung (Stalking), § 238 StGB à abhängig vom Einzelfall, Geld- und Freiheitsstrafen bis zu 3 Jahren, bei gesundheitlichen Schäden bis zu 5 Jahren, bei Tod bis zu 10 Jahren</li>
<li>Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, § 201 StGB à Geld- / Freiheitsstrafe bis 1 Jahr</li>
<li>Recht am eigenen Bild, § 33 KunstUrhG / Intime Aufnahmen veröffentlichen, § 201a StGB</li>
<li>Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren.</li>
</ul>
<p><u>Kinder unter 14</u></p>
<p>Grundsätzlich sind Kinder unter 14 Jahren strafunmündig und damit schuldunfähig (§ 19 StGB). Sie können also grundsätzlich nicht bestraft werden.</p>
<p>Das heißt aber nicht, dass der Fall damit erledigt ist, denn in vielen Fällen werden die Ermittlungsbehörden das Jugendamt informieren. Das Jugendamt nimmt dann Kontakt mit der Familie auf und versucht, gemeinsam mit ihr die Hintergründe der Tat zu beleuchten.</p>
<p><u>Jugendliche zwischen 14 und 17 (bzw. in Einzelfällen bis 20 Jahre)</u></p>
<p>Jugendliche von 14 bis 17 Jahren sind gemäß § 3 JGG individuell strafrechtlich verantwortlich, wenn sie zur Zeit der Tat nach ihrer sittlichen und geistigen Entwicklung reif genug sind, das Unrecht der Tat einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln.</p>
<p>Manchmal wird außerdem trotz zivilrechtlicher Volljährigkeit (18 Jahre) immer noch das Jugendschutzgesetz auf Menschen von 18 bis 20 angewendet, z.B. wenn im Einzelfall der Täter zur Zeit der Tat nach seiner sittlichen und geistigen Entwicklung nach einem Jugendlichen gleichstand oder es sich bei dem Charakter der Tat um eine Jugendverfehlung handelt.</p>
<p>Zwar gibt es dann grundsätzlich keine eigenen Jugendstraftatbestände. Verurteilt werden die Jugendlichen nach den StGB-Normen. Doch anders als bei Erwachsenen steht bei Jugendlichen nicht die Bestrafung, sondern der Erziehungsgedanke im Vordergrund. Die Jugendlichen müssen also im Zweifel keine Geldstrafe zahlen oder gar in den Jugendarrest, sondern erhalten häufig Erziehungsmaßregeln oder Auflagen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Werden auch „Zuschauer“ bestraft?</strong></p>
<p>Wie bereits oben erwähnt, ist das Zuschauen als solches grundsätzlich noch kein Tatbeitrag, der es rechtfertigen würde, jemanden wegen Beihilfe oder gar Mittäterschaft zu belangen. Denn dafür müsste die Person, die zuschaut, Garant für das Opfer sein. Das ist aber bei Kollegen, Klassenkameraden oder anderen typischen Mobbing-Fällen nicht so. Anders wäre das zu beurteilen, wenn man z.B. den Täter anfeuert oder anderweitig in seinem Verhalten bestärkt. So etwas kann als psychische Beihilfe gewertet werden.</p>
<p>Im Einzelfall kommt eine Strafe wegen unterlassener Hilfeleistung in Betracht. Dies wäre z.B. bei Körperverletzungsdelikten der Fall, wenn der Zuschauer nicht eingreift, obwohl er es ohne selbst erhebliche eigene Gefahren befürchten zu müssen, könnte.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Gibt es Statistiken, wie oft Mobbingfälle juristisch erfolgreich verfolgt wurden?</strong></p>
<p>Es sind mir leider keine bekannt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was raten Sie Betroffenen? </strong></p>
<p>Betroffene sollten sich in jedem Fall Hilfe suchen und sich – je nach Einzelfall &#8211; an die Polizei, einen Anwalt oder – wenn möglich &#8211; an eine Vertrauensperson wenden, die möglicherweise zwischen den Parteien schlichten kann. Wichtig ist auf jeden Fall eines: Das Recht lässt Betroffene nicht allein, sondern ist auf ihrer Seite. Es gibt juristisch schnelle Möglichkeiten, rechtsverletzende Inhalte schnell aus dem Netz entfernen zu lassen und sich gegen Angreifer zu wehren.</p>
<h3><a name="Christian Solmecke"></a> <span style="color: #0000ff;"><strong>Christian Solmecke</strong></span></h3>
<p>Christian Solmecke (45) hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet und IT-Branche spezialisiert. So hat er in den vergangenen Jahren den Bereich Internetrecht/E-Commerce der Kanzlei stetig ausgebaut und betreut zahlreiche Medienschaffende, Web 2.0 Plattformen und App-Entwickler. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Christian Solmecke vielfacher Buchautor und als Geschäftsführer der cloudbasierten Kanzleisoftware <a href="http://Legalvisio.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Legalvisio.de</a> auch erfolgreicher LegalTech Unternehmer.</p>
<p>Wir danken Herrn Solemcke für seine Zeit und das ausführliche Beantworten unserer Fragen!</p>
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		<title>Interview mit Nico Abrell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2019 07:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bleib Du]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[heterosexuell]]></category>
		<category><![CDATA[homosexuell]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[LGBT]]></category>
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		<category><![CDATA[Nico Abrell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal, ja manchmal erfordert es ein wenig Mut. Oder Überwindung. Manchmal sind es die Ängste, die uns mehr Einschränken auf der Suche nach dem eigenen Ich. Und oft ist es die Gesellschaft, die einfach nicht wahrhaben möchte, dass jeder Mensch das Recht hat, zu sich Selbst zu stehen, zu Lieben wen man mag und dies [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_206" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-206" loading="lazy" class="size-medium wp-image-206" src="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Nico-Abrell-600x315.jpg" alt="" width="600" height="315" srcset="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Nico-Abrell-600x315.jpg 600w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Nico-Abrell-300x158.jpg 300w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Nico-Abrell-768x403.jpg 768w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/05/Nico-Abrell.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-206" class="wp-caption-text">Nico Abrell, © Heike Bogenberger</p></div>
<p>Manchmal, ja manchmal erfordert es ein wenig Mut. Oder Überwindung. Manchmal sind es die Ängste, die uns mehr Einschränken auf der Suche nach dem eigenen Ich. Und oft ist es die Gesellschaft, die einfach nicht wahrhaben möchte, dass jeder Mensch das Recht hat, zu sich Selbst zu stehen, zu Lieben wen man mag und dies auch zu zeigen.</p>
<p><span id="more-200"></span></p>
<p><strong>Wann bist du das erste Mal mit dem Thema »Ausgrenzung« in Berührung gekommen und wie waren deine Gedanken dazu?</strong></p>
<p>Das erste Mal bin ich damit in der Grundschule in Berührung bekommen. Dadurch, dass meine Haare extrem Rot waren und ich dazu noch eine Brille bekommen hatte, war ich entweder immer Pumuckl oder Ron Weasley… zwar waren das immer nur Ausrufe, die vielleicht von den anderen lustig gemeint waren, dennoch hat das relativ tiefe Wunden hinterlassen, wodurch ich auf Dauer mit den besagten Menschen eben nichts mehr zu tun haben wollte und  woraufhin ich mich eingekapselt habe. Und sowieso fand Ausgrenzung immer im Sportunterricht statt, weil ich nicht so toll Fußballspielen konnte wie die anderen, weshalb ich entweder in der hintersten Ecke meinen Platz einnahm oder gar nicht erst aufs Spielfeld „durfte“. Allgemein war ich ohnehin immer der Letzte, der in irgendein Sportteam gewählt wurde.</p>
<p><strong>»Ich bin ich, und jetzt?« (</strong><a href="https://www.dtv.de/buch/nico-abrell-ich-bin-ich-und-jetzt-71824/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zur Buchdetailseite bei dtv</a><strong>)  ist ein sehr persönliches Buch von dir, in dem du auch verschiedene Themen eingehst. Besonders der Abschnitt über das Outing gegenüber deiner Mom fand ich bewegend und vor allem auch beiderseits nachvollziehbar.</strong></p>
<p><strong>Würdest du nach dieser Erfahrung, heute anders an dein Outing herangehen?</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht. Ich fand es irgendwie gut, einfach das Pflaster abzureißen und dabei zuzusehen, wie die Schmerzen immer mehr nachließen, bis letztlich die Wunde verheilte. Vielleicht würde ich meine Mom etwas besser darauf vorbereiten und nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen. Aber ansonsten … ich glaube nicht, dass es irgendwie besser oder schlechter gelaufen wäre.</p>
<p><strong>Eine Frage beschäftigt mich generell, was glaubst du, warum die Gesellschaft was die Sexualität angeht, so eine Klasseneinstufung macht? Ich finde ja, wenn man alles normal ansehen würde, wäre das Leben echt um einiges einfacher. Ich fände es beispielsweise toll, wenn im Unterricht nicht nur Sexualität Mann/Frau vorgestellt wird. Hier verkörpert allein der Unterricht schon eine gewisse Abstufung, da müsste meiner Meinung nach auch dran geschraubt werden, da hier die Jugendlichen mitten in der Pubertät mehr Aufklärung brauchen. Wo fallen dir die extremen Unterschiede auf und welche würdest du gerne zuerst ändern?</strong></p>
<p>Ich glaube, die Schule ist schon ein sehr gutes Beispiel, weil es einfach das Gebäude ist, in dem die Jugendlichen am meisten Zeit ihres Tages verbringen. Und auch, wenn man es vielleicht nicht immer glaubt, werden dort auch ein paar der wichtigsten Werte vermittelt. Und gerade durch die Abstufung der Geschlechter (wobei Homosexualität zum Beispiel gar nicht oder nur sehr, sehr, sehr dezent erwähnt wird), wird das Bild der „Hetero“-Gesellschaft vermehrt verstärkt. Gerade hier sollte eine bessere Aufklärung stattfinden, finde ich.</p>
<p>Ansonsten finde ich die Abgrenzung im Bereich Kosmetik und MakeUp extrem unnötig und einfach nur verletzend. Ich benutze zum Beispiel eine Nacht-Creme einer gewissen Marke, auf deren Rückseite „Ladies, aufgepasst!“ steht – darf ich die Creme nun nicht mehr verwenden, oder wie? Ich finde, dass gerade in der Drogerie eine Einheit bzw. keine Kategorien mehr zwischen Mann und Frau (abgesehen natürlich von Tampons und Kondomen) existieren sollte(n).</p>
<p><strong>Ich feiere ja gerade einen bestimmten Werbespot, weil er soviel Normalsein ausstrahlt und transportiert und wünsche mir dies auch für Bücher, meinst du es ist realisierbar, dass Bücher mehr über die Geschichte als Ganzes polarisieren, als wenn stetig auf gleichgeschlechtliche Liebe hingewiesen wird? Wie glaubst du ist die Entwicklung dazu?</strong></p>
<p>Hier geht es zur Werbung von <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5fpI8j8YAtE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">»Bärenmarke«</a></strong> auf Youtube</p>
<p>Ich glaube, dass gerade jetzt auf die Geschlechter hingewiesen wird, weil LGBT im Trend ist – so dumm das auch klingt. Deshalb denke ich, wenn diese „Phase“ des Hypes vorüber ist, wird das nicht mehr ganz so stark in den Vordergrund gerückt wie jetzt. Aber das ist nur meine Meinung.</p>
<p><strong>Mobbing ist leider als Thema nicht mehr wegzudenken. Schulen verleugnen diesen Missstand und Betroffene finden bei vielen Anlaufpunkten (also die, die welche sein sollten) kein Gehör.</strong></p>
<p><strong>Welche 3 Tipps kannst du Betroffenen mit auf den Weg geben, damit sie nicht selbst in einem immer wiederkehrenden Kreislauf gefangen bleiben?</strong></p>
<p><strong>1) </strong>Baut euch eine Mauer auf! Ich weiß, dass das schwer ist, aber mit der Zeit wird es leichter. Man darf nur nicht vergessen, an sich selbst zu glauben!</p>
<p><strong>2) </strong>Es ist total egal, was andere über einen denken, solange man mit sich selbst zufrieden ist und realisiert, dass man genau wie alle anderen auf seine ganz eigene Weise wunderschön ist (bei mir hat das auch sehr lange gedauert, aber irgendwann hat es Klick gemacht…)</p>
<p><strong>3) </strong>„Forget the haters, because somebody loves you!”, hat Miley Cyrus gesagt und seit dem ist das mein Leitsatz in absolut allem, was ich mache! Wenn du gemobbt wirst, denke immer daran, dass es einen „Grund“ dafür gibt, weshalb manche Menschen daran so viel Spaß haben – möglicherweise, weil sie ihre eigenen Probleme kompensieren wollen, etc. Also denk immer daran, dass dir die Mobber eigentlich leid tun können – so doof das auch klingt.</p>
<p><strong>Unsere #bleibdu Aktion beschäftigt sich mit Mobbing, Akzeptanz und Toleranz. Was glaubst du, wo man effektiv ansetzen kann, um etwas zu verändern?</strong></p>
<p>Auf jeden Fall in Schulen! Auch Eltern sollten einmal zur Brust genommen werden, finde ich. Ansonsten glaube ich, dass Mobbing nur dann „effektiv“ ist, wenn sich das Opfer davon auch betroffen fühlt – wenn es also „Kurse“ oder mehr Einflüsse auf Betroffene geben würde, die einen in ihrem ganzen Wesen bestärken, würde Mobbing auf Dauer seine Wirkung verlieren, weil Mobbing ohne Reaktion des Betroffenen keinen „Spaß“ mehr macht. Weißt du, was ich meine?</p>
<p><strong>Was ich aus deinem Buch mitnehme und mich gerade beschäftigt, ist deine Top Five Liste mit Vorurteilen gegenüber Schwulen. Dein letzter Punkt bezieht sich auf »nur Schwule können Aids bekommen«, was natürlich völliger Humbug ist. Du unterstreichst das mit der Aussage, dass es mehr heterosexuelle Menschen mit HIV gibt, als homosexuelle. In dem Bezug ist es ja leider wohl auch so, das Homosexuelle </strong>(ich wäre ja dafür das Wort abzuschaffen und durch Menschen zu ersetzen)<strong> kein Blut spenden dürfen. WTF dachte ich, als ich das erst kürzlich hörte. Wusstest du das und wie ist deine Meinung dazu?</strong></p>
<p>Hier ein informativer Artikel auf <a href="https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/blutspende-wann-homosexuelle-blut-spenden-duerfen_id_8234644.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>fokus.de</strong></a> zum Thema Blutspenden</p>
<p><strong>Mittlerweile dürfen sie wohl Spenden, aber keinen Sex haben (In welcher Welt leben wir eigentlich?)</strong></p>
<p>Natürlich finde ich das total dumm! Jeder sollte Blut spenden dürfen, wenn er das möchte. Schließlich ist es eine tolle Sache, anderen zu helfen… Statt also die Sexualität als Kriterium anzusehen, sollte man vielmehr einen HIV Test durchführen oder das allgemeine Blutbild des Spenders überprüfen. Sowas ist wirklich sehr, sehr dumm und total unnötig.</p>
<p><strong>Das sind sehr unterschiedliche Fragen gewesen und ich freue mich sehr über deine Antworten dazu. Möchtest du unseren Lesern noch etwas sagen?</strong></p>
<p>Vielen Dank, dass ich an dieser tollen Aktion teilnehmen durfte. Denkt bitte immer daran, dass es gut ist, dass ihr die Person seid, die ihr eben seid. Lasst euch euer Leben nicht von anderen Leuten kaputtmachen, nur, weil deren Leben vielleicht nicht so toll läuft, wie sie sich das vorgestellt haben. Baut euch eine Mauer auf! Lasst unnötige Kommentare nicht an euch herankommen und denkt euch „Es tut mir sehr leid, dass dein Leben so sch**** ist, dass du es nötigt hast, um dich zu schlagen“. Ihr seid toll so wie ihr seid – egal was passiert!</p>
<p><em>Herzlichen Dank an Nico Abrell!</em></p>
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		<title>Dawn Bullock über Mobbing und PCOS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 08:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bodyshaming]]></category>
		<category><![CDATA[Dawn Bullock]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Muscial]]></category>
		<category><![CDATA[PCOS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bewundernswert sind Menschen, die offen mit ihren Problemen umgehen und so versuchen, ihr Umfeld zu sensibilisieren. In der heutigen Zeit ist es mit den sozialen Medien nicht ganz einfach. Schnell wird man gedisst oder gar gemobbt. Umso mehr sollte man solche Vorhaben unterstützen! Musicaldarstellerin Dawn Bullock ist ein solcher Mensch. Sie geht offen mit ihrer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_105" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-105" loading="lazy" class="size-medium wp-image-105" src="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Dawn-Bullock-Musicaldarstellerin-600x315.jpg" alt="©elisedoorn " width="600" height="315" srcset="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Dawn-Bullock-Musicaldarstellerin-600x315.jpg 600w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Dawn-Bullock-Musicaldarstellerin-300x158.jpg 300w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Dawn-Bullock-Musicaldarstellerin-768x403.jpg 768w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Dawn-Bullock-Musicaldarstellerin.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-105" class="wp-caption-text">©elisedoorn</p></div>
<p>Bewundernswert sind Menschen, die offen mit ihren Problemen umgehen und so versuchen, ihr Umfeld zu sensibilisieren. In der heutigen Zeit ist es mit den sozialen Medien nicht ganz einfach. Schnell wird man gedisst oder gar gemobbt. Umso mehr sollte man solche Vorhaben unterstützen!<span id="more-99"></span></p>
<p>Musicaldarstellerin Dawn Bullock ist ein solcher Mensch. Sie geht offen mit ihrer Krankheit PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) um.</p>
<blockquote><p>Das PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovarialsyndrom) ist eine Erkrankung, an der Frauen im gebärfähigen Alter leiden. An den Eierstöcken treten kleine wassergefüllte Bläschen auf. Die betroffenen Frauen leiden unter unregelmäßigen Menstruationszyklen, einer zunehmend männlichen Körperbehaarung und Veränderungen der Körperstatur. Mit der richtigen Therapie können die Symptome des PCO-Syndroms gelindert werden. Quelle: Netdoktor<a href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/pco-syndrom/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netdoktor</a></p></blockquote>
<p>Wir durften Dawn ein paar Fragen stellen.</p>
<p><strong>Wurdest Du schon wegen Deiner Figur gemobbt?</strong></p>
<p>Ja auf jeden Fall. Ich war schon immer ein kurviges Mädchen und entwickelte mich schneller als andere Mädchen, als ich in der Schule war. Dies hat sehr schnell dazu geführt, dass die Leute sagten, dass ich Fett bin. Wenn ich jetzt alte Fotos anschaue, sehe ich, dass ich nur ein gesundes, kurviges Mädchen war. Aufgrund des Mobbings entwickelte ich sehr schnell eine negative Einstellung zu meinem eigenen Körper.<br />
Als ich älter wurde und tatsächlich fett wurde, verschlechterte sich diese Einstellung nur, besonders weil die Menschen in meiner Umgebung bestätigten, dass ich meinen Körper hassen sollte. Und ich werde immer noch von meinem Körper beurteilt. Auf den Straßen von völlig Fremden, von Männern, mit denen ich date. Sogar von Leuten, die mich lieben.<br />
Fett zu sein ist ein unglaublich großes Tabu in unserer Gesellschaft und Mobbing von jemandem, der dick ist, wird fälschlicherweise als akzeptabel betrachtet, als ob wir einen ständigen &#8222;Wake-up call&#8220; benötigen.</p>
<p><strong>Hast Du durch Dein Gewicht Schwierigkeiten bei Deinem Job als Muscialdarsteller?</strong></p>
<p>Ich möchte gerne &#8222;Nein&#8220; sagen, aber das wäre nicht ganz richtig. Ich passe nur in bestimmte Rollen. Ich bin eine Charakterschauspielerin, hauptsächlich wegen meiner Größe. Mein Körper beschränkt mich darauf, mich so frei zu bewegen wie andere.</p>
<p><strong>Was rätst Du Frauen, die ebenfalls PCOS haben?</strong></p>
<p>Lass dich nicht von Ärzten so leicht wegschicken.</p>
<p>Es gibt keine bekannte Heilung und die Symptome sind vage. Sie waren in meinem Fall. Es ist schwer einen Arzt zu finden, der Sie ernst nimmt, vor allem, weil die Leute noch nicht wissen, was PCOS mit dem Körper tut.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist Dir, über PCOS aufzuklären? Ich habe gesehen, dass Du sehr offen damit umgehst. Gab es Zeiten, in denen Du Dich lieber verkrochen hättest?</strong></p>
<p>Ja klar. Es gibt wie gesagt so ein Stigma, wenn man fett ist, dass es schwer ist, darüber zu sprechen. Die Leute lehnen es sehr schnell ab und denken schnell das ich nur keine Verantwortung für den Zustand meines Körpers übernehme.<br />
Dies schließt Menschen ein, die ich liebe und respektiere, so dass ich mich sehr einsam und müde fühlen kann. Manchmal möchte ich es nicht mehr erklären. Manchmal ist es einfacher, mich von anderen nach meinem Körper beurteilen zu lassen. Aber dann werde sich nichts ändern. Also dränge ich mich dazu, über PCOS zu sprechen, insbesondere aber über Mobbing und Body Acceptance/Body Positivity.</p>
<p><strong>Wie gehst Du mit Mobbing um? Lässt Du es an Dir abprallen oder suchst Du das Gespräch?</strong></p>
<p>Ich suche das Gespräch. Ich finde es unglaublich wichtig das Leute verstehen was sie mit Böse Worten machen können. Ich finde es auch wichtig das Menschen, Kinder und Erwachsenen, wissen das sie nicht alleine sind.</p>
<p><strong>Unsere Leser freuen sich sehr auf das Interview mit Dir und ich wurde gebeten zu fragen, wo man Dich nach Tanz der Vampire sehen/ hören kann?</strong></p>
<p>In Sister Act. Wann genau, ist noch nicht bekannt.</p>
<p>Danke liebe Dawn für Deine Offenheit und Deine Zeit! Alles, alles Liebe für Dich!</p>
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		<title>Interview mit Ross Antony</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2019 08:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[homosexuell]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Outing]]></category>
		<category><![CDATA[Ross Antony]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ross Antony ist gebürtiger Engländer. Schon als dreijähriger stand er auf der Bühne. Er genoss eine dreijährige Musicalausbildung für Gesang, Tanz und Schauspiel an der &#8222;Guildford School of Acting&#8220; in der Nähe von London, welche er 1995 mit Diplom abschloss. Die Welturaufführung des Musicals &#8222;Catharine&#8220; führte ihn 1997 erstmals nach Deutschland. Nach zahlreichen Musical-Hauptrollen (u.a. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_111" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-111" loading="lazy" class="size-medium wp-image-111" src="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Ross-Antony-600x315.jpg" alt="Bildquelle: Telamo | Pressebilder 2016" width="600" height="315" srcset="http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Ross-Antony-600x315.jpg 600w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Ross-Antony-300x158.jpg 300w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Ross-Antony-768x403.jpg 768w, http://bleibdu.de/wp-content/uploads/2019/04/Ross-Antony.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-111" class="wp-caption-text">Bildquelle: Telamo | Pressebilder 2016</p></div>
<p>Ross Antony ist gebürtiger Engländer. Schon als dreijähriger stand er auf der Bühne. Er genoss eine dreijährige Musicalausbildung für Gesang, Tanz und Schauspiel an der &#8222;Guildford School of Acting&#8220; in der Nähe von London, welche er 1995 mit Diplom abschloss. <span id="more-107"></span>Die Welturaufführung des Musicals &#8222;Catharine&#8220; führte ihn 1997 erstmals nach Deutschland. Nach zahlreichen Musical-Hauptrolle<strong>n</strong> (u.a. Joseph in &#8222;Joseph and the Amazing Technicolour Dreamcoat&#8220;, Tabaluga in &#8222;Tabaluga &amp; Lilli&#8220;) bewarb er sich bei der RTL II-Castingshow &#8222;Popstars&#8220;.  Ross Antony wurde 2001 Mitglied der erfolgreichen Pop- und R’n’B-Formation Bro’Sis. 2005 kehrte er zu seiner ersten großen Liebe, dem Musical, zurück.</p>
<p>Wir durften Ross Antony ein paar Fragen über Mobbing, Outing und Akzeptanz als homosexueller Mensch stellen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wie ist die Akzeptanz von Homosexualität in der Schlagerbranche? </strong></p>
<p>„Das ist wirklich gar kein Thema. Ich bin ja nicht der einzige Homosexuelle in der Branche. Es ist gaaaanz normal, da wird nicht groß Wind drum gemacht, der Eine ist schwul, der andere Hetero, das eine trägt nen blauen Anzug, der Andere einen Schwarzen. Mehr ist es nicht.&#8220;</p>
<p><strong>Wie gehst Du mit Homophobie um? </strong></p>
<p>„Ich begegne ihr nicht allzu oft, aber natürlich komme ich hier und da auch damit in Berührung. Und wenn es nur im Internet ist. Im Worldwide Web liest man ja oft sehr viel Blödsinn und da verstecken sich leider viele hinter Ihrem Computer und schreibe lauter Blödsinn. Aber diese Kommentare ignoriere ich, die sind meine Aufmerksamkeit nicht wert.&#8220;</p>
<p><strong>Ist ein prominenter Homosexueller vor Mobbing geschützt oder sieht es nur nach Außen nach heiler Welt aus?</strong></p>
<p>„Man muss sich klar machen, ein Prominenter ist auch nur ein Mensch. Natürlich verletzten Worte. Die einen mehr, die anderen weniger. Man muss sich nur als Prominenter eine noch dickere Haut anlegen. Als bekannte Persönlichkeit gibst Du Dich der Öffentlichkeit preis und damit denken viele, dass sie Dich kennen und sich eine Meinung über Dich erlauben dürfen. Nicht jeder muss Dich mögen, aber was ganz wichtig ist &#8211; immer: Respekt.&#8220;</p>
<p><strong>Was rätst Du jungen Menschen, die sich outen wollen?</strong></p>
<p>„Immer damit rechnen, dass Du auch auf Ablehnung stoßen kannst (!). Meist ist das glücklicherweise nicht der Fall, aber immer im Hinterkopf behalten. Und gib deinen Gegenüber die Chance, Dich zu verstehen und Dir Fragen zu stellen. Lies Dir nützliches Wissen an, damit kannst Du Dich auch erklären. Und wenn nötig, hol Dir Hilfe, jemand, der Dich unterstützt, Du musst nicht alleine sein in dieser wichtigen Phase. Und steh immer zu Dir. Du bist richtig wie Du bist, sei stolz auf Dich.&#8220;</p>
<p><em>Herzlichen Dank an Ross Antony!</em></p>
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